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Der zunehmenden Regulierungsdichte effektiv begegnen

Solvency II wird zu tief greifenden Veränderungen im Risikomanagement der Versicherer führen. Der Fokus der öffentlichen Diskussion liegt dabei oftmals auf Themen wie Verschärfungen der Solvabilitätsvorschriften oder einer Harmonisierung des europäischen Aufsichtsrechts. Solvency II gibt aber auch Berichtspflichten oder qualitativen Aussagen vor allem zur Unternehmens- und zur Risikostrategie einen großen Stellenwert. Mit anderen Worten: Solvency II fordert und fördert eine Verbesserung des Risikomanagements, die Schaffung einer angemessenen Aufbau- und Ablauforganisation, sowie die Einrichtung eines Internen Steuerungs- und Kontrollsystems. Die Optimierung dieser Compliance-Maßnahmen ist gerade vor dem Hintergrund des im Zuge der Bankenkrise grassierenden allgemeinen Vertrauensverlustes eine ausgezeichnete Chance, bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen und neue Kunden zu gewinnen.

Auch wenn die konkrete Ausgestaltung heute noch offen ist, steht zu vermuten, dass es mit Inkrafttreten von Solvency II nicht mehr damit getan ist, einen einfachen Mitarbeiter oder den Leiter der Rechts- oder der Revisionsabteilung als den verantwortlichen Compliance-Mitarbeiter zu benennen. Dies würde dem präventiven und prozessorientierten Charakter einer wirkungsvollen Compliance nicht gerecht. Daher gilt gerade mit Blick auf Solvency II, dass Unternehmen sehr gut beraten sind, wenn sie sich angesichts der noch zu erwartenden Verschärfung der Regulierungsdichte frühzeitig um trag- und ausbaufähige Compliance-Lösungen kümmern.

 

 

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